Quicknavigation

Stellenausschreibungen
Wir stellen ein!

Hilfen für Asylbewerber
flächendeckender Breitbandausbau / Glasfaserausbau

aktuelle Bebauungspläne
aktuelle Bebauungspläne

Seiteninhalt




18.04.2017

Icon_Aktuelles
Besonders das Bistro wird gut angenommen
Großes Bild anzeigen
SE-Biomarkt-Mitarbeiter Berdan Dincbas zieht zufrieden Bilanz: »Das Fazit des ersten halben Jahres ist sehr positiv.« ©Flomm/kommunikateam

SE Biomarkt im Ortszentrum zieht zufrieden Halbjahresbilanz

Am 24. Oktober vergangenen Jahres öffnete der SE Biomarkt am ehemaligen Penny-Standort im Rellinger Ortszentrum seine Pforten. Nach fast exakt einem halben Jahr zieht Mitarbeiter Berdan Dincbas zufrieden Bilanz: „Das Fazit des ersten halben Jahres ist sehr positiv.“

Die Abkürzung SE steht für den Inhaber und Geschäftsführer Sidar Elci, der bereits seit 2013 einen Biomarkt in Buxtehude betreibt. Die Wahl eines zweiten Standbeins ausgerechnet in der Baumschulgemeinde erscheint auf den ersten Blick nicht besonders logisch zu sein. „Wir hatten aber Standortanalysen in Auftrag gegeben und dann diesen Standort gefunden“, erzählt Dincbas. Nach positiven Gesprächen mit der Verwaltung war den Schritt nach der Rellingen dann zügig vollzogen.

Auf 370 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet der Markt mit seinen neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das gesamte Sortiment an Biowaren von Grundnahrungsmitteln wie Brot und Nudeln über Fleisch und Gemüse bis hin zum Käse. Dincbas: „Wir sind ein Vollsortimenter und decken 100 Prozent des täglichen Bedarfs ab.“ Auch ein Drogeriesortiment ist vorhanden. Bei den Frische-Produkten gelte: „Regional ist erste Wahl.“

Besonders gut angenommen wird von den Kunden der Bistrobereich, der sich gerade zur Mittagszeit und am Nachmittag zu einem echten Treffpunkt im Ortszentrum entwickelt hat. Dincbas: „Das Angebot beim Mittagstisch ist überwiegend vegetarisch-vegan orientiert.“ So stehen Gerichte wie Chili sin Carne und täglich eine andere Suppe auf der Speisekarte. Zuweilen ist aber auch Fleisch im Angebot.

Die Leidenschaft für Biowaren hatte sich bei Sidar Elci durch eine Umstellung der Ernährung ergeben. Nach einer Krankheit begann der Lebensmittelhändler, der zuvor konventionelle Ware gehandelt hatte, Biolebensmittel für sich und seine Familie zu verwenden. Aus dem positiven persönlichen Effekt entwickelte sich eine Leidenschaft und eine Idee, die jetzt mit den beiden SE Biomärkten mit Leben erfüllt wird.

Für Berdan Dincbas ist es wichtig, darauf hin zu weisen, dass der Kauf von Biolebensmitteln nicht zwangsläufig teurer ist, als konventionelle Kost. Bioprodukte mögen im Einkauf zwar mehr Geld kosten, aber zum Beispiel stellt sich viel früher ein Sättigungsgefühl ein. Der Verzicht auf den Einsatz von Zusatzstoffen sei ein weiteres Plus. Um Kunden auf den Geschmack zu bringen, gibt es auch im Rellinger SE Biomarkt immer wieder reduzierte Ware.

Auf dem Müll landen übrigens keine Produkte: „Weggeschmissen wird nichts“, sagt Berdan Dincbas: „Einmal in der Woche kommt die Pinneberger Tafel und nimmt dann die Lebensmittel für bedürftige Menschen mit.“ ©Flomm/kommunikateam