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18.10.2017

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Kostenschätzung liegt bei 13,8 Millionen Euro
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An den bestehenden Baukörper der Caspar-Voght-Schule werden ein neuer Kopf- sowie ein Riegelbau angefügt. ©Flomm/kommunikateam

Bauausschuss fasst Beschluss zum Neubau der Caspar-Voght-Schule

Für den Vorsitzenden des Bauausschusses, Eckhard Schlesselmann, steht fest: Der Um- und Neubau der Caspar-Voght-Schule (CVS) im Ortsteil Egenbüttel ist „eines der größten Projekte in Rellingen in den vergangenen Jahrzehnten“. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurden nun die ersten konkreten Zahlen für die Kosten des ehrgeizigen Projekts präsentiert. Die Schätzung beläuft sich auf 13.825.521 Euro.

Einstimmig segneten die Mitglieder des Bauausschusses diese Zahl ab, die nun in die Haushalte der kommenden Jahre eingepflegt wird. Ursprünglich hatte die Summe bei 14.662.835 Euro gelegen. Nun aber wurden die Sanierung der Grundschul-Turnhalle (707.068 Euro) sowie die energetischen Sanierungsmaßnahmen (837.314 Euro), über die im kommenden Bauausschuss gesondert beraten werden soll, herausgenommen worden. Das Geld muss von der Gemeinde alleine aufgebracht werden. Zuschüsse vom Kreis, dem Land oder dem Bund gibt es nicht.

Die Präsentation im Bauausschuss bildete den Abschluss der Vorplanung, mit der das beauftragte Planungsbüro Rohling (pbr) seit Mai beschäftigt war. Zwischen dem bestehenden Gebäude der Gemeinschaftsschule mit Gymnasialer Oberstufe und dem Bereich der Grundschule wird ein neuer Kopf- und Riegelbau errichtet, in dem unter anderem die Mensa, die Räume für das Förderzentrum, eine neue Aula, der Verwaltungstrakt und die Räume für die Klassenstufen 9 bis 13 errichtet werden. „Das hat sich in der Lenkungsgruppe so ergeben“, sagt die im Rathaus zuständige Projektleiterin Dagmar Schudak. Da die Jungen und Mädchen der 9. bis 13. Klassen sich Prüfungssituationen stellen müssen, ist eine räumliche Abgrenzung zu den jüngeren Jahrgängen unumgänglich.

Die Kosten für den reinen Neubau werden mit 8.678.313 Euro beziffert. Der Rest entfällt unter anderem auf Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Bestand, die Küchentechnik und -ausstattung der neuen Mensa sowie notwendige Abriss- und Interimsmaßnahmen.

Dazu werden zum Beginn des nächsten Schuljahres an zwei Stellen des Schulgeländes Container aufgebaut. Und zwar im Bereich zwischen der Skateranlage und der Sporthalle sowie auf dem Verkehrsübungsplatz in der Nähe des Grundschultrakts. „Uns fehlen ohnehin schon Räume, da die Schülerzahlen zum Beginn dieses Schuljahres stark angestiegen sind“, sagt Schudak. Insgesamt gab es etwa 140 neue Schülerinnen und Schüler, darunter 47 in der Gymnasialen Oberstufe, die mit den Profilfächern Biologie und Geschichte ihr Abitur anstreben. Ende des Jahres 2018, wenn der alte Verwaltungstrakt abgerissen wird, soll auch die Schulleitung in die Container am Verkehrsübungsplatz umziehen.

Nach der Zustimmung des Bauausschusses kann jetzt mit der detaillierten Planung für den Um- und Neubau begonnen werde. Aus der genauen Kostenberechnung wird dann auch das Architektenhonorar ermittelt. Weitere finanzielle Aufwendungen, die sich beispielsweise aus der Begutachtung des Verkehrs rund um die CVS sowie den Erwerb oder die Pacht von Flächen für eine künftige Parkraumbewirtschaftung ergeben, können im Moment noch nicht beziffert werden. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen. Bis zum Start des Schuljahres 2020/21 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, im Zuge des Um- und Neubaus der Brüder-Grimm-Schule im Ortszentrum eine von vier Schwarzkiefern fällen zu lassen. Nach Aussage von Rathaus-Mitarbeiter David Beverungen, der für die Projektleitung zuständig ist, befindet sich die Maßnahme im Zeit- und Kostenplan. Aktuell haben die Bauarbeiten im Obergeschoss für den Neubau begonnen. Das Richtfest ist für Anfang Dezember geplant. ©Flomm/kommunikateam