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05.04.2017

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Rellingen richtet "Elektro-Tankstelle" ein
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In unmittelbarer Nähe des Rathauses soll die Ladesäule an diesem Parkplatz errichtet werden. ©Flomm/kommunikateam

Verkehrsausschuss beschließt Ladesäule am Ratsweg

Die Gemeinde Rellingen macht den Weg frei für die Elektro-Mobilität. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Verkehrsausschuss, in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Elmshorn (über Energie Rellingen) in unmittelbarer Nähe des Rathauses eine Ladesäule für Elektro-Fahrzeuge einzurichten.

Seit Mitte Februar ist die Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“, für die bis zum Jahr 2020 insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung stehen, in Kraft. Deutschlandweit sollen 2.500 Schnellladepunkte, davon 90 in Schleswig-Holstein, entstehen. „Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen und damit zur Begrenzung der Folgen des Klimawandels sowie zur Reduzierung lokaler Schadstoff- und Lärmemissionen“, heißt es in der Präambel der Richtlinie: „Daneben hat die Stärkung der Elektro-Mobilität auch einen volkswirtschaftlichen Nutzen, denn sie führt zu einer zunehmenden Unabhängigkeit von dem Import fossiler Brennstoffe und stärkt somit die Energiesicherheit Europas.“

Standort der Ladestation soll der Parkplatz am Ratsweg sein. Neben dem bestehenden Taxistand könnte in zentraler Ortslage in unmittelbarer Nähe des Rathauses die „E-Tankstelle“ entstehen. In der Beschlussvorlage für den Ausschuss hieß es: „Der Standort Ratsweg würde alle notwendigen Voraussetzungen für eine Förderfähigkeit erfüllen: Die Ladesäule könnte zwischen zwei Parkplätzen errichtet werden, die Parkplätze im öffentlichen Raum gewährleisten einen Zugang zur Ladesäule grundsätzlich an 24 Stunden pro Tag, an sieben Tagen der Woche.“ Der für den Ladevorgang erforderliche Strom soll über einen zertifizierten Grünstrom-Liefervertrag aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.“

Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, die Ladesäule von den Stadtwerken Elmshorn errichten zu lassen und diese dann zu pachten. Dafür wird die Gemeinde monatlich etwa 100 Euro zahlen müssen.

Beschlossen wurde der Abbau der Altpapier- und Altkleidercontainer im Kreuzungsbereich Ellerbeker Weg/Gösselstieg, die häufig von Gewerbetreibenden missbräuchlich genutzt worden sind. Die Altglascontainer bleiben erhalten. An der Bushaltestelle Egenbüttel-Moorweg (Linie 195) soll eine Sitzbank errichtet werden Die Verwaltung wurde zudem aufgefordert, bei der Kreisverwaltung Pinneberg prüfen zu lassen, ob an der Tangstedter Straße zwischen Borsteler Kirchenstieg und Vossmoorweg eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer erreicht werden kann. Einstimmig beschlossen wurde die Anschaffung eines Böschungsmähers für den gemeindlichen Bauhof. ©Flomm/kommunikateam