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Weitere 6.500 Euro erlöst
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Auf den Modenschauen wurden die Outfits aus dem Markt - hier von Caro (links) und Daria - präsentiert. ©Flomm/kommunikateam

14. Auflage der Rellinger Frauen-Kleidermarkts

Schon am Freitagabend herrschte im Turnerheim des Rellinger TV und in der angrenzenden Schmidt-Schaller-Halle eine hektische, aber organisierte Betriebsamkeit. Mengen an Kleidern, Hosen, Blusen und Schuhen wurden in Empfang genommen, sortiert und zur Präsentation vorbereitet. Wie immer, arbeitete die insgesamt 50-köpfige Helferschar routiniert Hand in Hand – und so konnte am nächsten Morgen der Rellinger Frauen-Kleidermarkt zu seiner 14. Auflage die Pforten öffnen.

„Alleine in der ersten halben Stunde hatten wir 180 Kundinnen im Markt“, freute sich Dorathea Beckmann über den ungebrochenen Zuspruch zu der Traditionsveranstaltung. Die Rellinger Gleichstellungs- und Familienbeauftragte hatte den Kleidermarkt, der in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (Ortsverein Hamburg Mitte), der Rellinger Agenda 21, dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes, dem Freiwilligen Forum, der Freiwilligen Feuerwehr, der Eine-Welt-Aktionsgruppe, dem RTV und dem Frauentreff der Baumschulgemeinde durchgeführt wird, einst aus der Taufe gehoben.

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Dorathea Beckmann moderierte die Modenschauen. ©Flomm/kommunikateam

Beckmanns Dank ging an alle Helfer, Unterstützer und Sponsoren beiderlei Geschlechts. „Der Modemarkt Adler hat uns zum Beispiel mit Kleiderständern ausgerüstet“, sagte die Organisatorin. So konnten die Helferinnen, die an ihren grünen Halstüchern zu erkennen waren, immer wieder neue Bekleidungsstücke nachhängen. Und es lohnte sich für die Kundinnen, die als Eintritt nur den einen „Logistik-Euro“ zu zahlen hatten, eine Stärkungspause in der mit mehr als 40 Kuchen bestückten Cafeteria einzulegen, um dann erneut auf die „Kleiderjagd“ zu gehen.

Seit Anbeginn des Frauen-Kleidermarkts wird die Qualität der angebotenen Ware gelobt. Darauf wird schon bei der Annahme der Stücke großer Wert gelegt. Der Höchstpreis für „normale“ Sachen lag bei acht Euro. Nur in der „Designerecke“ konnte es etwas hochpreisiger werden.

Höhepunkte an beiden Tagen waren die Modenschauen, in denen Helferinnen – in diesem Jahr waren auch einige Jugendliche als Models im Einsatz – Outfits aus dem Markt präsentierten.

Am Ende des Wochenendes, als die letzten nicht verkauften Sachen für den Transport in das russische St. Petersburg vorbereitet waren, konnte Dorathea Beckmann zufrieden Bilanz ziehen: „Wir hatten 450 Kundinnen, die die entspannte Atmosphäre genossen haben.“ Der Kassensturz ergab 6.500 Euro, die an Femnet überwiesen werden. Der Verein Feministische Perspektiven auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt Organisationen, die sich für die Rechte der Näherinnen in Indien und Bangladesch einsetzen.

Der Gesamterlös des Rellinger Frauen-Kleidermarkts nähert sich der 90.000-Euro-Grenze. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Dorathea Beckmann: „Für die 15. Auflage, die vom 16. bis 18. Februar 2018 stattfindet, habe ich schon einige neue Ideen.“ ©Flomm/kommunikateam