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Gemeinde Rellingen
Hauptstraße 60
25462 Rellingen Adresse über Google Maps anzeigen

Frau Dorathea Beckmann
Gleichstellungs- und Familienbeauftragte
Koordinatorin OGTS
Telefon 04101 / 564-181
Fax 04101 / 564-6181
Symbol E-Mail Kontaktformular
Raum Zi. 225 [ 2. Obergeschoss ]

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Gleichstellungs- und Familienbeauftragte


Zur Person

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Dorathea Beckmann
Seit dem 15. Juni 1995 bin ich Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Rellingen.

Ich heiße Dorathea Beckmann, bin 1956 geboren und lebe in Pinneberg.

Für die Gemeinde Rellingen bin ich mit 15 Wochenstunden für die Gleichstellungs- und Familienarbeit tätig.
Als Koordinatorin der Offenen Ganztagsschule arbeite ich mit 15 Wochenstunden in der Caspar-Voght-Schule.





Die Basis der Arbeit einer Gleichstellungsbeauftragten ist der Auftrag des Grundgesetzes aus Artikel 3 Abs. 2:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Auch mehr als 50 Jahre nach in Kraft treten des Grundgesetzes ist das Ziel der Gleichberechtigung von Frauen und Männern nicht erreicht. Die Wirklichkeit sieht anders aus.Daher wirken in den Kommunen hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte auf die Beseitigung bestehender Benachteiligungen hin und helfen mit, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu verwirklichen.

Denn von einem generellen geschlechtsspezifischen Ansatz in der Betrachtung der Probleme, bei der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten und im Entscheidungsfindungsprozess mit dem Ziel, Lebenswirklichkeiten für Frauen und Männer zu schaffen, in denen sie gleichberechtigt und gleichgestellt sind, sind wir noch weit entfernt.

Aber wie heisst es doch in einem chinesischen Sprichwort: "Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt."
Für die Gleichstellungsarbeit in Rellingen heisst dies: Wir sind nicht mehr am Anfang des Weges. Viele Frauen und einige Männer gehen mit, wir sind mehr als nur sechs Schritte gegangen, unterstützen uns gegenseitig und das Ziel ist klar.

Die gesetzlichen Grundlagen der Gleichstellungsarbeit.

HAUPTSATZUNG DER GEMEINDE RELLINGEN

§ 4 GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE
(zu beachten: § 2 Absätze 3 und 4 GO)

(1) Die Gleichstellungsbeauftragte wird von der Gemeindevertretung bestellt. Sie ist hauptamtlich tätig. Die Bürgermeisterin / Der Bürgermeister kann der Gleichstellungsbeauftragten anderweitige dienstliche oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen übertragen, soweit dies ihren Arbeitsauftrag als Gleichstellungsbeauftragte nicht beeinträchtigt.

(2) Die Gleichstellungsbeauftragte trägt zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gemeinde bei. Sie ist dabei insbesondere in folgenden Aufgabenbereichen tätig:
  • Einbringung frauenspezifischer Belange in die Arbeit der Gemeindevertretung und der vom Bürgermeister geleiteten Verwaltung.
  • Prüfen von Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Frauen, z.B. auch bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes.
  • Mitarbeit an Initiativen zur Verbesserung der Situation von Frauen in der Gemeinde.
  • Anbieten von Sprechstunden und Beratung von hilfesuchenden Frauen.
  • Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um frauenspezifische Belange wahrzunehmen.
(3) Die Gleichstellungsbeauftragte unterliegt der allgemeinen Dienstaufsicht der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters; sie ist in Ausübung ihrer Tätigkeit an fachliche Weisungen der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters nicht gebunden.

(4) Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister hat die Gleichstellungsbeauftragte im Rahmen ihres Aufgabenbereichs an allen Vorhaben möglichst so frühzeitig zu beteiligen, dass deren Initiativen, Anregungen, Vorschläge, Bedenken oder sonstige Stellungnahmen berücksichtigt werden können. Dazu sind ihr die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Unterlagen zur Kenntnis zu geben sowie erbetene Auskünfte rechtzeitig zu erteilen.

(5) Die Gleichstellungsbeauftragte kann in ihrem Aufgabenbereich eigene Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Dabei ist sie an Weisungen nicht gebunden. Die Gleichstellungsbeauftragte kann an den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse teilnehmen. Dies gilt auch für nichtöffentliche Sitzungen. Zeit, Ort und Tagesordnung der Sitzungen sind ihr rechtzeitig bekannt zu geben. In Angelegenheiten ihres Aufgabenbereichs ist ihr auf Wunsch das Wort zu erteilen.