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03.11.2014

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Rellingens Breitbandnetz wird zum Erfolgsmodell
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Der wilhelm.tel-Vertreter Arne Mietzner berichtete über den Sachstand des Breitbandnetzbaus in der Gemeinde Rellingen. ©Flomm/kommunikateam

Sachstandsbericht der wilhelm.tel GmbH im Hauptausschuss

Der Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde Rellingen war zentrales Thema in der letzten Sitzung des Hauptausschusses im Jahr 2013. Theo Weirich, Geschäftsführer der wilhelm.tel GmbH, die im Auftrag der Gemeinde das Netz derzeit baut und später pachtet, war mit seinem Prokuristen und Leiter Planung Arne Mietzner in das Gremium gekommen, um einen umfassenden Sachstandsbericht abzugeben. „Wir sind diejenigen, die derzeit den Dreck machen“, sagte Weirich zur Begrüßung.


Danach übernahm Mietzner, der zunächst einen Blick zurück auf die Info-Termine der Vergangenheit warf und über den Fortgang der am 14. April begonnenen Erschließungsarbeiten berichtete. So hatte es 13 Termine mit einem Info-Bus gegeben, wilhelm.tel war unter anderem auf dem Mai- und dem Apfelfest präsent. In das Servicebüro in der Hohlen Straße kamen bislang 2.000 Besucher.


Mehr als zufrieden zeigte sich Mietzner, der das Investitionsvolumen auf acht Millionen Euro bezifferte, mit der Kundenquote, die im Bereich der Einfamilienhäuser derzeit bei etwa 40 Prozent liegt. In allen vier Erschließungsgebieten, den sogenannten Clustern, ist die Betriebsbereitschaft hergestellt. Die vier zentralen Technikeinheiten, die sogenannten PoP (Point of Presence), sind ausgestattet. „Die ersten Kunden empfangen auch schon Signale“, so Mietzner.


Insgesamt wird für die Leerrohre in Rellingen eine 75 Kilometer lange Trasse erstellt, von der bis Ende Oktober 48,5 Kilometer fertig waren. Von den 1.700 herzustellenden Hausanschlüssen lag die Zahl bei 526. Gleichzeitig sind derzeit acht Tiefbaukolonnen im Einsatz.


Die Cluster 1 und 3 sowie ein Großteil des Clusters 2 sollen noch 2014 fertiggestellt sein. Das bedeutet, dass die Signale für Internet, TV und Telefonie aufgeschaltet werden können, sobald es die Vertragssituation des Kunden mit seinem bisherigen Anbieter zulässt. Im Cluster 2 werden Wiesenweg, Wiesengrund, Hermann-Rohwedder-Straße und die Hauptstraße im Bereich der Hausnummern 8 bis 25 entgegen der ursprünglichen Planungen erst 2015 fertig. Gleiches gilt für das Cluster 4. „Wir bedanken uns bei den Bürgerinnen und Bürgern für die Nachsicht bei den nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen und Störungen“, schloss Mietzner.


Kritische Töne aus dem Ausschuss gab es zu den Verzögerungen beim Ausbau, der sich noch in das nächste Jahr ziehen wird. Anerkennung gab es für die unaufgeregt und insgesamt fachlich gute Ausführung der Tiefbauarbeiten.


Bei Fragen rund um das Breitbandnetz gibt es im Servicebüro in der Hohlen Straße 30, das dienstags (10 bis 18.30 Uhr), donnerstags (11.30 bis 20 Uhr) sowie freitags (10 bis 18.30 Uhr) geöffnet ist, Antworten. Telefonisch können sich Interessenten unter 0800/432 432 4 an die kostenfreie wilhelm.tel-Hotline wenden. Kunden des von GWHtel betreuten Gebietes können sich an das Servicebüro im Halstenbeker Ostereschweg 9 (0 41 01/49 07 888) wenden.


Ein weiteres Thema der Sitzung war der Weg der Bürgerstiftung Rellingen in die Selbstständigkeit, die ursprünglich zum1. Januar 2015 erreicht werden sollte, aber nicht realisierbar ist; da die Beurteilung des Finanzministeriums nicht rechtzeitig vorliegen wird. Bürgermeisterin Anja Radtke berichtete von hohen formalen und finanziellen Hürden der Landesverwaltung vor allem bei der geforderten Aufstellung eines gesonderten Haushaltsplanes mit Jahresrechnung und gesondertem Jahresabschluss. In ihrer Arbeit wird die Stiftung dadurch aber nicht eingeschränkt.
Die Berichte, Haushaltsmittelanmeldungen und der Stellenplan 2015 wurden ohne große Diskussion verabschiedet.

Breitbandbandausbau in Rellingen 10/2014

©Flomm/kommunikateam