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04.10.2016

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Der Traum vom Frieden
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Organisatorin Claudia Kreutz (rechts) und Schirmherrin Anja Radtke freuten sich über den regen Besuch. ©Flomm/kommunikateam

500 Gäste beim Benefizkonzert in der Rellinger Kirche

Wo man singt, da lass' Dich nieder – böse Menschen haben keine Lieder. So heißt es im Volksmund über die verbindende Kraft der Musik. Ein tolles Beispiel dafür gab es jetzt mit dem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder in der Rellinger Kirche. Nahezu 500 Besucherinnen und Besucher waren in das Gotteshaus geströmt. Die Plätze im Kirchenschiff waren schnell besetzt, so dass auf die erste Empore ausgewichen werden musste. Aber auch dort waren die Reihen in Windeseile gefüllt.

Sehr zur Freude von Organisatorin Claudia Kreutz, die schon zuvor Konzerte dieser Art in Halstenbek und Pinneberg auf die Bühne gebracht hatte. Und auch von Anja Radtke, die am Abend des Konzerts ihren letzten offiziellen Auftritt als Rellinger Bürgermeisterin hatte. „Es geht nicht um mich. Es geht nur um die Sache. Auch wenn ich zugeben muss, dass es ein wunderschöner Abschied ist“, sagte Radtke. Mit einem bunten Schirm, der die Vielfalt auf der Erde symbolisierte, begrüßte sie das Publikum und stimmte auf den Abend ein.

Und nachdem Claudia Kreutz das gute Dutzend Künstler des Abends begrüßt hatte, konnte das Konzert beginnen. Das Programm reichte von Liedern von Hildegard Knef („So oder so ist das Leben“) über Stücke von den Beatles („Penny Lane“) und den „Libertango“ von Astor Piazolla bis hin zu zahlreichen Eigenkompositionen der Musikerinnen und Musiker, die am Klavier von dem Pianisten Erek Siebel begleitet wurden.

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In der Rellinger Kirche wurden die Künstlerinnen und Künstler mit viel Beifall empfangen. ©Flomm/kommunikateam

In der Pause nutzen die Gäste, zu denen auch zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte auf dem Gemeindegebiet gehörten, die Gelegenheit, sich bei Snacks und Getränken zu stärken oder sich mit Waren aus dem Angebot des Eine-Welt-Ladens der Kirchengemeinde einzudecken.

Krönender Abschluss des Konzerts war das gemeinsam gesungene Lied „Traum vom Frieden“ von Ed McCurdy. Darin heißt es: Ich sah im Traum die ganze Menschheit, einig und befreit, von Folter, Hass und Völkermord, für jetzt und alle Zeit. Eine treffende Botschaft des Abends, der bei einem von Inhaberin Michaela Faber gespendeten Empfang im „Kleinen Gesellschaftshaus“ am alten Markt sein Ende fand.

Während des Konzerts wurden Spenden eingesammelt, die für Flüchtlingskinder eingesetzt werden sollen. Wie viel zusammen gekommen ist, wollte Anja Radtke noch nicht verraten. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt offiziell verkündet werden. Allerdings hatte es in den Spendenkörben ordentlich „geraschelt“. ©Flomm/kommunikateam