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15.03.2017

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Die Kinder der Brüder-Grimm-Schule nehmen Abschied
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Zeigt her, Eure Hände. Mit ganzem Körpereinsatz wurde die »Brüder-Grimm-Schule« verschönert. ©Flomm/kommunikateam

„Verschönerungs“-Aktion für die Gebäude-Teile, die bei der Modernisierung abgerissen werden

Insgeheim dürfte jeder davon träumen, oder davon geträumt haben: Mit vielen Farben die Fenster und Wände einer Schule zu „verschönern“ – und keinen Ärger dafür zu bekommen. Bei der Brüder-Grimm-Schule im Rellinger Ortszentrum hatten die 240 Jungen und Mädchen aus den ersten bis vierten Klassen jetzt genau dazu die Gelegenheit. Die altehrwürdige Schule wird modernisiert, Teile davon abgerissen. Und in diesen Teilen gingen die Schülerinnen und Schüler jetzt mit Pappbechern, Pinseln oder mit den bloßen Händen zu Werke.

„Ihr habt die Gelegenheit alles, was abgerissen wird, zu verschönern“, rief Schulleiterin Swantje Schütterle ihren Schützlingen zu: „Und das mit Dingen, die man sonst nie drinnen benutzen darf.“ Die Jungen und Mädchen gingen mit Feuereifer an die Sache. Während die Bässe aus der Musikanlage wummerten, wurde kräftig mit Seifenlauge, Straßenkreide und Fingerfarben gearbeitet. Kreise, Herzen, Sprüche, Figuren oder einfach nur große Flächen voller Farbe entstanden.

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Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. ©Flomm/kommunikateam

Möglich wurde diese „Abrissparty“, da in den nächsten Tagen mit der Baustelleneinrichtung begonnen wird. Im Anschluss an den kommenden Bauausschuss – wenn 80 Prozent der Gesamtbaukosten vorliegen und Kostensicherheit für das mit gut sechs Millionen Euro im Haushalt veranschlagte Projekt besteht – sollen die ersten Aufträge erteilt werden. Die Bagger werden dann in den Osterferien anrücken. Zunächst werden der Laubengang und das Pavillongebäude abgerissen, an deren Stelle ein Neubau rückt. Im Anschluss wird dem Vier-Klassen-Haus, das während der Bauphase noch genutzt wird, zu Leibe gerückt.

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Der Startschuss ist gefallen. Gleich geht es los. ©Flomm/kommunikateam

Die ersten Vorbereitungen wurden schon vorher getroffen. Während die Kinder „künstlerisch“ aktiv waren, wurden die Fahrradständer verlegt. Davon ließen sich die begeisterten Schülerinnen und Schüler aber nicht abschrecken. Während der gut zweistündigen Veranstaltung schauten auch Bürgermeister Marc Trampe sowie mehrere Vertreter aus dem Rathaus und den politischen Parteien an der Brüder-Grimm-Schule vorbei. Alle waren beeindruckt von der Kreativität.

Wer eine Pause brauchte, konnte sich auf dem Schulhof oder bei den Angeboten der Ortsjugendpflege erholen. Danach ging es mit neuer Energie weiter. Swantje Schütterle sowie das Kollegium und die Kräfte aus der Betreuungsgruppe kanalisierten das Treiben und hatten „Grenzstationen“ aufgebaut. Damit nicht auch jene Teile der Schule, die weiter in Betrieb bleiben, „verschönert“ wurden. ©Flomm/kommunikateam