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08.05.2017

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Die Demokratie hautnah erfahren
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Die »Erst-Wahl-Helfer« Elanur Uysal (vorne, von links), Lina Dümmer und Imke Rickenstorf mit Christian Egbering (hinten, links) und Eckard Bolsinger vom Haus Rissen. ©Flomm/kommunikateam

14 „Erst-Wahl-Helfer“ bei der Landtagswahl in Rellinger Wahllokalen aktiv

Die Demokratie ist ein hohes Gut, dass es zu beschützen und zu bewahren gilt. Die Teilnahme an Wahlen sind ein wichtiger Schritt dazu. In Rellingen haben bei der schleswig-holsteinischen Landtagswahl 14 junge Männer und Frauen (eine zusätzlich Person war als Hilfskraft dabei, weil sie keinen deutschen Pass hat) gleich einen doppelten Dienst an der Demokratie getan. Sie waren am Sonntag als „Erst-Wahl-Helfer“ im Einsatz. Sie durften also erstmals selbst wählen und auch als Mitglied eines Wahlvorstands tätig sein. Möglich wurde dies durch eine Änderung des Wahlrechts nach der Wahl im Jahr 2012, als das Wahlalter von 18 auf 16 Jahren herabgesetzt wurde.

Entwickelt wurde das Projekt „Erst-Wahl-Helfer“ vom Haus Rissen, einem im Hamburg ansässigen, unabhängigen Bildungsinstitut für internationale Politik und Wirtschaft. „Die Wahl in Schleswig-Holstein ist ein Pilotprojekt, das bei der Bundestagswahl wiederholt werden soll“, sagt Christian Egbering, der die „Erst-Wahl-Helfer“ für das Haus Rissen entworfen hat. „Bei uns war das Haus Rissen in der Schule“, sagt Imke Rickenstorf. Der 16 Jahre alte Rellingerin besucht die elfte Klasse der Johannes-Brahms-Schule (JBS) in Pinneberg.

Egbering: „Wir haben einige Schulen im Kreis besucht.“ Die Anmeldung für das Programm musste dann persönlich oder über eine Homepage erfolgen. Danach folgte eine zweitägige Ausbildung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Freizeit absolvierten. Egbering: „Es mussten Jugendliche sein, die das auch wirklich wollten.“

In der Ausbildung ergänzten praktische Übungen den theoretischen Teil. So konnte auch Rickenstorf in ihrem Wahllokal in der Brüder-Grimm-Schule berichten: „Es läuft entspannter, als ich es mir vorgestellt habe.“

Voll des Lobes war auch Bürgermeister Marc Trampe: „Ich finde es sehr gut, dass die Jugendlichen durch dieses Projekt an das Wahlgeschehen herangeführt werden und die zuvor erworbenen theoretischen Grundkenntnisse am Wahltag umsetzen können.“

Bei den „alten Hasen“ in den Wahllokalen herrschte Einigkeit, dass die „Jungspunde“ eine motivierte und vor allem hilfreiche Unterstützung beim Ablauf der Wahl und bei der Auszählung der Stimmen waren. Bei einer gemeinsamen Abschlussfeier im Haus Rissen erhalten alle „Erst-Wahl-Helfer“ noch eine Auszeichnung. ©Flomm/kommunikateam