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17.05.2017

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Weg für die Hass+Hatje-Erweiterung geebnet
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Das Bauzentrum Hass+Hatje würde sein Betriebsgelände gerne erweitern. ©Flomm/kommunikateam

Bauausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung Zustimmung zur B-Plan-Änderung

Im Juni 2015 hatte sich der Bauausschuss der Gemeinde Rellingen erstmals mit der Erweiterung des Betriebsgeländes des Bauzentrums Hass+Hatje an der Eichenstraße beschäftigt. Zwei Jahre später steht die Ampel nun endgültig auf Grün. Nach der Gesamtabwägung in seiner jüngsten Sitzung empfahl der Bauausschuss der Gemeindevertretung einstimmig, die notwendigen Änderungen des Bebauungsplanes 47 und des Flächennutzungsplans der Gemeinde zu beschließen. Diese Beschlussfassung soll nun in der Sitzung der Gemeindevertretung am 8. Juni erfolgen.

Der beauftragte Stadtplaner Peter Scharlibbe hatte zuvor über die eingegangenen Stellungnahmen nach der öffentlichen Auslegung der B-Plan-Änderung berichtet. So waren planbezogene Äußerungen unter anderem von der Landesplanungsbehörde, dem Wirtschaftsministerium, dem Landkreis, der Industrie- und Handelskammer sowie von einigen Privatpersonen abgearbeitet worden.

Für die Anlieger wichtig: Die Reduzierung des Lkw-Anlieferungsverkehrs um 35 Prozent, die Vermeidung von Verkehren auf dem Betriebsgelände vor 6 Uhr und der Einsatz lärmarmer Gabelstapler sind fixiert. Geprüft wurde zudem unter anderem die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanbindungen sowie die mögliche Beeinträchtigung vorhandener Gewerbebetriebe durch die geplante Erweiterung. Die Stellungnahmen gingen so sehr ins Detail, dass selbst eine „insektenfreundliche Außenbeleuchtung“ vorgesehen ist.

Im Geltungsbereich des Bebauungsplans möchte das Bauzentrum Hass+Hatje eine zweite Halle sowie 103 neue Stellplätze für die Mitarbeiter errichten. Der alteingesessene Rellinger Betrieb strebt mit der neuen Halle die Schaffung einer besseren Lagerkapazität sowie eine Optimierung innerbetrieblicher Prozesse an. Die Schaffung der Mitarbeiterparkplätze sei notwendig, da die bestehenden Stellplätze in großer Zahl von Fremdparkern genutzt werden.

Hass+Hatje-Geschäftsführerin Ines Kitzing versprach den in der Sitzung anwesenden Anliegern, sich in jedem Fall an die in der Änderung des B-Plans 47 vorgegebenen Details zu halten.

Für den Bebauungsplan Nr. 74 (Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg) berichtete der Ausschussvorsitzende Eckhard Schlesselmann (CDU), dass der Investor mit dem Deutschen Roten Kreuz über eine Verlegung der Sozialstation vom Appelkamp in das neue B-Plan-Gebiet verhandelt. Ergebnisse lägen aber nicht vor. Nachdem die SPD beklagt hatte, nicht an diesen Überlegungen beteiligt worden zu sein, stellte Bürgermeister Marc Trampe klar, dass die Verwaltung das Thema zur Beratung im dafür zuständigen Ausschuss für Senioren, Soziales und Kultur vorlegen werde. ©Flomm/kommunikateam