Quicknavigation

Kontakt
Gemeinde Rellingen
Hauptstraße 60
25462 Rellingen Adresse über Google Maps anzeigen

Frau Silke Mannstaedt
Bürgerservice
Fachbereichsleiterin
Telefon 04101 564-130
Fax 04101 564-6130
Symbol E-Mail Kontaktformular
Raum Zi. 32 [ Erdgeschoss - alte Bücherei ]

Seiteninhalt




20.09.2017

Icon_Aktuelles
Neue Heimat an der Heidestraße
Großes Bild anzeigen
Ortsbesuch in den neuen Räumen des Förderzentrums Rellingen: Bürgermeister Marc Trampe (von rechts), Rathausmitarbeiterin Dagmar Schudak, Schulrätin Adelia Schuldt, Schulleiter Frank Kutzinski und dessen Stellvertreter Sebastian Dostal. ©Flomm/kommunikateam

Förderzentrum Rellingen bezieht neue Räume

Der Um- und Ausbau der Caspar-Voght-Schule (CVS) ist eine wahre Mammutaufgabe, die allen Beteiligten eine Menge abverlangt. Das gilt auch für das Förderzentrum Rellingen, das bereits seit 1974 im Schulzentrum im Ortsteil Egenbüttel Räume hat. Da in der CVS schon jetzt ein erhöhter Raumbedarf besteht, wurde das Förderzentrum, das eine eigenständige staatliche Schule ist, ausgegliedert. Die neue Adresse lautet Heidestraße 94-96.

„Die Gemeinde Rellingen ist sich der Wichtigkeit der Arbeit, die hier geleistet wird, bewusst“, sagte Bürgermeister Marc Trampe bei seinem Einweihungsbesuch, bei dem auch die Schulrätin Adelia Schuldt zugegen war. Innerhalb von acht Wochen wurde die frühere Zahnarztpraxis, in der zuletzt Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht waren, umgebaut. Rund 14.000 Euro wurden dafür aufgewendet.

Die Räumlichkeiten in der Heidestraße sind die Verwaltungszentrale, denn schon seit dem Jahr 2009 arbeitet das Förderzentrum, das von Frank Kutzinski und seinem Stellvertreter Sebastian Dostal geleitet wird, dezentral. Die insgesamt 15 Sonderpädagogen achten in sieben Grund- sowie zwei Gemeinschaftsschulen in den Gemeinden Rellingen, Halstenbek, Tangstedt und Ellerbek auf mehr als 2.600 Schülerinnen und Schüler der ersten bis neunten Klassen. „Rund 280 von ihnen erhalten präventive Unterstützung in Klasse eins und zwei oder sonderpädagogische Förderung “, sagt Kutzinski.

Die betreuten Jungen und Mädchen werden ausschließlich in Inklusions-Klassen der umliegenden Schulen gefördert. Das bedeutet, dass die Sonderpädagogen, die im Durchschnitt an zwei Schulen tätig sind, entweder im Team mit dem Fachlehrer sowie im Einzel- oder Gruppenunterricht die Fördermaßnahmen durchführen. „Das Wohl des Kindes ist unser größter Antrieb“, sagt Kutzinski: „Ziel ist es, behinderungsbedingte Beeinträchtigungen zu erkennen, individuelle Lernmöglichkeiten zu finden und dies in ein schülerbezogenes Förderkonzept zu eüberführen.“

Die Räume in der Heidestraße, in denen Janine Troge-Palapies als Sekretärin tätig ist, dienen als Zentrale für die Verwaltungsaufgaben, als Materialdepot, Lehrerzimmer sowie für Dienstbesprechungen und Gespräche mit Eltern und Behörden. Kutzinski und sein Team fühlen sich in der neuen Heimat „richtig wohl“. Allerdings ist der Umzug bislang nur als Übergangsmaßnahme vorgesehen. Das Förderzentrum soll nach der Fertigstellung des Schulgebäudes zurück an den Schulweg. Das sieht auch Schulrätin Adelia Schuldt so: „Das Förderzentrum wäre am besten an einer Schule angesiedelt.“ Dort könnten auch die Unterrichtsräume mitgenutzt werden. ©Flomm/kommunikateam