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27.09.2017

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Umzug der Sozialstation und ein neuer Schiedsmann
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Die Sozialstation und Begegnungsstätte des DRK soll vom Appelkamp in das neue Baugebiet am Ellerbeker Weg verlegt werden. ©Flomm/kommunikateam

Die September-Sitzung der Rellinger Gemeindevertretung

Die Rellinger Gemeindevertretung hat den Weg für den Umzug der DRK-Begegnungsstätte und -Sozialstation vom Appelkamp in das neue Baugebiet „Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg“ frei gemacht. Ein entsprechender Beschluss wurde mehrheitlich gefasst. Zuvor war, wie bereits im Ausschuss für Senioren, Soziales und Kultur, ein weitergehender Antrag der SPD abgelehnt worden. Die Sozialdemokraten wollten hinzufügen, dass bauliche Investitionen nur vom Investor zu tragen sind.

Am neuen Standort soll nach einem vorliegenden Plan das Raumangebot von jetzt 400 auf 630 Quadratmeter, die Anzahl der Tagespflegeplätze von zwölf auf 16 steigen. Durch ein neues Konzept soll es gelingen, mehr Raum für den gleichen Zuwendungssatz zu erhalten. Über den späteren Mietvertrag mit dem Investor soll später gesondert entschieden werden. Gleiches gilt für die Nachnutzung des gemeindeeigenen Gebäudes am Appelkamp.

Gefunden hat die Gemeinde einen neuen Schiedsmann: Stefan Kuhlke wurde einstimmig als Nachfolger von Dr. Hansjürgen Lange für fünf Jahre gewählt. Seine Amtszeit beginnt am 1. Dezember. Die Bestätigung des Amtsgerichts Pinneberg steht noch aus.

Ebenfalls mehrheitlich wurde beschlossen, die Stelle eines ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung einzurichten. Die Gemeinde bereitet eine Ausschreibung vor, bei der Auswahl der Person sollen die Gemeindevertreterinnen Marianne Stock (CDU), Ilona Schadendorf (SPD) und Silke Faber (Grüne) beteiligt werden. Die kritischen Töne in der munteren Diskussion sprachen sich für eine weniger zurückhaltende Herangehensweise (Budget, Aufwandsentschädigung) an das Thema aus.

Einstimmig beschlossen wurde die Einführung von funkauslesbaren Wasserzählern. Laut Aussage von Inga Fröhlich, der Leiterin des Fachbereichs Finanzen, haben die neuen Zähler, die nun sukzessive von 2018 an eingebaut werden sollen, viele Vorteile: Sie sind nicht fehlerbehaftet, die Schätzungen der Wasserverbräuche würden der Vergangenheit angehören und nach der flächendeckenden Einführung könne das gesamte Gemeindegebiet in ein bis zwei Tagen abgearbeitet werden.

Inga Fröhlich hatte auch eine Reihe positiver Zahlen parat, die einstimmig von den Fraktionen akzeptiert wurden. So konnte im ersten Nachtrag für den Haushalt 2017, der Gesamtfehlbetrag von 1.236.500 Euro in einen Überschuss von 2.317.300 Euro gedreht werden. Verantwortlich sind die Steigerung der Einnahmen aus der Gewerbesteuer von 14 auf 18 Millionen Euro, Entlastungen beim angemieteten Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber sowie die Verschiebung von Baukosten für den Aus- und Neubau der Caspar-Voght-Schule. Dazu ist im Jahr 2017 keine Kreditaufnahme mehr nötig. Auch der Nachtrag des Eigenbetriebs Wasserver- und -entsorgung brachte eine Veränderung. Statt mit 98.400 Euro Verlust wird jetzt mit 100.700 Euro Gewinn gerechnet. ©Flomm/kommunikateam