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aktuelle Bebauungspläne
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10.10.2017

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Experten der Verwaltung stehen Rede und Antwort
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Rathausmitarbeiterin Dagmar Schudak (Dritte von rechts) erläuterte im Anschluss an ihren Vortrag die geplanten Maßnahmen an der Caspar-Voght-Schule. ©Flomm/kommunikateam

Einwohnerversammlung in der Aula der Caspar-Voght-Schule

Wasseruhren, Baugebiete und Schulen – das waren die großen Themen bei der jährlichen Einwohnerversammlung der Gemeinde Rellingen. Die Experten aus der Verwaltung versorgten die Bürgerinnen und Bürger, die in die Aula der Caspar-Voght-Schule im Ortsteil Egenbüttel gekommen waren – die Gästeliste umfasste 160 Eintragungen – mit den neuesten Informationen. Im Anschluss an die Versammlung standen die Referenten an Schautafeln noch für Nachfragen zur Verfügung.

Über die Wasseruhren sprach Inga Fröhlich, Leiterin des Fachbereichs Finanzen. Die neuen Geräte, die funkauslesbar sein werden, bringen die Vorteile, dass sie weniger Kosten und weniger Fehler verursachen und dass weniger Zeit für den Ablesevorgang benötigt wird. Fröhlich betonte auf Rückfrage, dass der Datenschutz bei der Auslesung gewährleistet ist. Künftig sollen pro Jahr 670 Uhren ausgetauscht werden, so dass das Projekt bis 2024 abgeschlossen sein soll. Die Gebühren sollen in jedem Fall stabil gehalten werden.

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Die Aula der Caspar-Voght-Schule war bei der Einwohnerversammlung gut gefüllt. ©Flomm/kommunikateam

Tom Rasmussen, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, informierte über den Stand der Dinge bei den Bebauungsplänen 73 (Genossenschaftliches Wohnen an der Hempbergstraße/ca. 40 Wohneinheiten) und 74 (Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg/etwa 100 Wohneinheiten). Bei beiden Plänen sind die frühzeitigen Beteiligungen der Öffentlichkeit und der Behörden abgeschlossen. Nächste Schritte sind die jeweiligen Entwurfsbeschlüsse, die öffentlichen Auslegungen und die Satzungsbeschlüsse, mit denen das Baurecht festgelegt wird. Im Geltungsbereich des B-Plans 73 gibt es auch ein gemeindeeigenes Grundstück, für das es aber noch keine konkreten Entwicklungspläne gibt. Die Größe der Bauplätze auf dem gemeindeeigenen Grundstücks steht noch nicht fest. Ein Anwohner bezweifelte, dass die Anzahl der vorgesehenen Stellplätze am Ellerbeker Weg ausreichend sein wird.

Spezialisten für die Berichte über die Schulen waren die Projektleiter Dagmar Schudak (Caspar-Voght-Schule) und David Beverungen (Brüder-Grimm-Schule). Dagmar Schudak berichtete, dass im kommenden Jahr die ersten Container im Zuge des Um- und Neubaus aufgestellt werden. In 2018 soll zudem der Bauantrag gestellt werden, mit einem Baubeginn ist dann 2019 zu rechnen. Auf Rückfrage bestätigte Schudak, dass die Verkehrsplanung für das Gebiet einen breiten Raum einnehmen wird.

Konkreter sieht es bei der Brüder-Grimm-Schule aus. Ende November soll der Rohbau des neuen Gebäudes abgeschlossen sein. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant, die Gesamtmaßnahme soll zum Start des Schuljahres 2018/19 abgeschlossen sein.

 

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Bürgervorsteher Henry Behrmann (links) und Bürgermeister Marc Trampe führten durch die Versammlung. ©Flomm/kommunikateam
Aus dem Kreis der Einwohner wurde der Antrag gestellt, dass sich die Gemeinde für eine Reduzierung des Kalkanteils im Rellinger Trinkwasser einsetzten solle. Bürgermeister Marc Trampe informierte, dass der Härtegrad bei 16,2 Grad liege, eine Entkalkung ab einem Wert von 20 Grad empfohlen wird. Eine Umrüstung des Wasserwerks würde gut eine Million Euro kosten. Die Mehrheit der anwesenden Bürgerinnen und Bürger lehnte den Antrag ab, sodass sich die gemeindlichen Gremien nicht mit dem Thema befassen werden.

Nach der Begrüßung durch Bürgervorsteher Henry Behrmann hatte Verwaltungschef Trampe betont, dass es keine Pflicht mehr gebe, eine Einwohnerversammlung durchzuführen: „Wir wollen Sie aber informieren“, sagte Trampe, für den es die erste Veranstaltung dieser Art war. Der Bürgermeister berichtete unter anderem vom finanziell soliden Fundament, auf dem die Gemeinde steht: „Es ist kein Grund, Jubelsprünge zu machen, sondern die Grundlage für die Projekte, die wir vorhaben.“ Dazu gehöre auch die Suche nach einem Standort für eine neue Kindertagesstätte.

Trampe thematisierte auch den Bereich Flüchtlinge. Derzeit halten sich 185 geflüchtete Menschen in Rellingen auf. Die Flüchtlingskrise sei auf der Rellinger Ebene eindrucksvoll gemeistert worden. Tragend sei dabei das Ehrenamt gewesen, für das der Bürgermeister eine Lanze brach. Dabei gebe es für ihn zwei Königsdisziplinen: „Die Feuerwehr und die Kommunalpolitik.“ Ohne Werbung für eine Partei zu machen, rief der parteilose Verwaltungschef die Gäste der Einwohnerversammlung auf: „Am 6. Mai nächsten Jahres ist die Kommunalwahl. Wenn Sie sich in Rellingen einbringen wollen, engagieren Sie sich politisch.“ ©Flomm/kommunikateam

Die Vorträge zur Einwohnerversammlungen finden Sie hier.