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17.11.2017

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Ortsjugendpflege soll am jetztigen Standort bleiben
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Die OASE in unmittelbarer Nähe der Caspar-Voght-Schule soll nach dem mehrheitlichen Willen des Ausschusses für Kinder, Jugend und Sport die Heimat der Rellinger Ortsjugendpflege bleiben. ©Flomm/kommunikateam

OASE bleibt am bisherigen Standort - Ausschuss schafft Planungssicherheit für die Jugendarbeit

Die Ortsjugendpflege der Gemeinde Rellingen soll auch künftig ihren zentralen Standort in den Räumen der OASE in unmittelbarer Nähe der Caspar-Voght-Schule (CVS) im Ortsteil Egenbüttel haben. Diesen Beschluss fasste der Ausschuss für Kinder, Jugend und Sport in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich. Der Antrag der SPD-Fraktion auf eine Rückverweisung der Angelegenheit in die Fraktionen wurde dagegen von der Mehrheit abgelehnt. Nach Meinung der Sozialdemokraten sollte ein Jugendzentrum eher in Rellingen-Ort beheimatet sein. Im Visier hat die Fraktion dabei die Sozialstation des DRK im Appelkamp, die nach einem Neubau im Rahmen des Projekts „Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg“ frei werden würde. Die Mehrheitsfraktion aus CDU und FDP sowie die Grünen sprachen sich aber für den bestehenden Standort aus und folgten damit der Empfehlung der Verwaltung.

Nachdem die Planungen für den Um- und Erweiterungsbau der CVS ergeben hatten, dass eine neue Mensa in dem neuen Gebäudeteil entstehen soll, hatte sich eine veränderte Situation ergeben. Der anfangs geplante Fortfall der OASE-Räume wegen des Ausbaus der benachbarten, aktuellen Mensa war nicht mehr notwendig. Stattdessen sollen Ortsjugendpfleger Daniel Mietz und sein Team ihre Arbeit am bewährten Standort am Schulweg fortsetzen.

„Wir brauchen Klarheit“, erläuterte Bürgermeister Marc Trampe die Beweggründe für den Beschluss. Die Verwaltung habe vor der Frage gestanden, ob die Ortsjugendpflege am alten Standort bleibt oder ob alternative Standorte geprüft werden müssten. Und der bestehende Ort sei ideal. Über die Ausgestaltung der Räume – zu der alten Oase kommen jene der aktuellen Mensa hinzu – werde dann in weiteren Schritten entschieden. Auf Antrag der Grünen-Fraktion war von einem Grundsatzbeschluss zu einem einfachen Beschluss umgeschwenkt worden.

Vor dem Einstieg in die Diskussion hatte Daniel Mietz über die Arbeit der Ortsjugendpflege berichtet. So besuchen derzeit etwa 45 Kinder und Jugendliche die OASE. Erfreulich sei, dass auch Jungen und Mädchen aus der neugeschaffenen Gymnasialen Oberstufe der CVS darunter wären. Allerdings würden die älteren Schülerinnen und Schüler bemängeln, dass es für sie keine altersgerechten Räume geben würde. Ein Punkt, der nach dem Beschluss des Ausschusses angegangen werden kann.

Das Jugendmobil, das an den fünf Werktagen verschiedene Standorte im Gemeindegebiet ansteuert, bekam einen neuen Boden in Holzoptik. Dazu wurde das Dach abgedichtet. Im zurückliegenden Herbstferienprogramm war der Ausflug in die Fun-Arena der Höhepunkt: Statt der 28 geplanten Teilnehmer kamen 35, die aber alle mitgenommen werden konnten. Mietz: „Dies war dem spontanen Fahreinsatz der Mutter eines teilnehmenden Kindes zu verdanken.“

Auch personell konnte der Ortsjugendpfleger, trotz des langfristigen Ausfalls eines Teammitglieds, Positives berichten. So tritt am 1. Dezember eine neue FSJlerin ihren Dienst an, um ihr Freiwilliges Soziales Jahr zu beenden. Und von Ende Januar bis in den Juni hinein wird eine Langzeitpraktikantin die Ortsjugendpflege unterstützen. ©Flomm/kommunikateam