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15.01.2016

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Farbspektakel zum Start in das Rellinger Kulturjahr
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„Wir leben alle unter demselben Himmel...“, lautet der Titel dieses Bildes von Ines Kollar. ©Flomm/kommunikateam

Ausstellung „Spruchreif“ von Ines Kollar eröffnet

Das Kunstjahr auf der Rellinger Rathausgalerie hat mit einem Rausch der Farben begonnen. Die Pinnebergerin Ines Kollar eröffnete ihre Ausstellung „Spruchreif“. „In den Bildern von Ines Kollar spürt man den Strom der Inspiration“, sagte die Kunsthistorikerin Dr. Claudia Müller-Ebeling, die in die Ausstellung einführte. Und Marianne Stock (CDU), die Vorsitzende des Ausschusses für Senioren, Soziales und Kultur, freute sich schon bei der Begrüßung auf die „farbenprächtigen“ Bilder.

In der Tat laden die in Mischtechnik erstellten Werke, in denen sich die Künstlerin auf kein bestimmtes Format festlegt, zum Verweilen und Entdecken ein. Das faszinierende sind die auf den ersten Block undeutlichen Konturen und Strukturen sowie die kräftigen Farbaufträge. „Die Bilder zeigen, wie wir die Welt wahrnehmen“, sagte Müller-Ebeling. „Vieles rauscht in Farbschlieren vorbei.“ Und genau dies bringe Kollar künstlerisch auf den Punkt.

Denn nimmt man sich die Zeit, intensiver in die Impulsivität und Energie ausstrahlenden Bilder einzutauchen, offenbaren sich die Vielzahl von Personen, Informationen, Strukturen und Materialien, die Ines Kollar verarbeitet hat. Mal ist es eine Zeitungsseite, mal geschredderte D-Mark-Scheine. Immer wieder stehen verwendetes Material und das Sujet des Bildes in einem deutlichen Zusammenhang.

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Die Kulturausschussvorsitzende Marianne Stock (Mitte) bedankte sich mit Blumen bei Ines Kollar (links) und der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Müller-Ebeling, die in die Ausstellung eingeführt hatte. ©Flomm/kommunikateam

Ein wesentlicher Bestandteil der in Rellingen ausgestellten Werke sind die klaren Botschaften, die die Pinnebergerin den Betrachtern mit auf Weg gibt und die den Werkschau-Titel „Spruchreif“ untermauern. „Jeder Mensch ist einzigartig. Schön wenn man etwas gemeinsam hat“, steht auf einem Bild. „Wir leben alle unter demselben Himmel, aber haben nicht alle denselben Horizont“, ist auf einem anderen Kollar-Werk zu lesen. „Diese leichte Ironie und humorvolle Doppeldeutigkeit können wir gerade in der heutigen Zeit sehr gut gebrauchen“, sprach Kunsthistorikerin Müller-Ebeling vielen Gästen der Vernissage, zu denen auch Bürgervorsteher Henry Behrmann gehörte, aus der Seele.

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Das Klarinettenensemble der Musikschule Pinneberg spielte nicht nur nach Noten, sondern auch nach Bildern. ©Flomm/kommunikateam

Die musikalische Umrahmung der Ausstellungseröffnung übernahm das Klarinettenensemble der Musikschule Pinneberg, das zuerst kurze Stücke des Komponisten John Dowland aus der englischen Renaissance spielte. Danach sprangen die Musiker über gut 450 Jahre und versetzten das Publikum mit drei Grafiken des zeitgenössischen Komponisten Dubravko Detoni in Erstaunen. Der Kroate hat sich völlig von den Noten entfernt. Stattdessen hat er Bilder gemalt, die die Musiker auf ihren Instrumenten umsetzten.

Die Ausstellung „Spruchreif“ ist noch bis einschließlich Freitag, 4. März, zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr, dienstags auch von 14 bis 18 Uhr) zu besichtigen. ©Flomm/kommunikateam