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11.03.2016

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Bei den Bildern fließen die Gedanken
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Susanne Wind vor dem Bild »Freundinnen« im Rellinger Rathaus. ©Flomm/kommunikateam

Ausstellung „Nordseeluft“ von Susanne Wind eröffnet

Betritt man dieser Tage die Rellinger Rathausgalerie, hat man im ersten Augenblick den Eindruck, in eine Foto-Ausstellung zu kommen. Erst wenn man sich den Werken von Susanne Wind annähert, kann man erkennen, dass in „Nordseeluft“ gemalte Bilder ausgestellt sind. Die Erinnerung an Fotografien ist aber gar nicht so weit hergeholt. Tatsächlich hält die Künstlerin den Augenblick mit einer Kamera fest, um diesen dann in ihrem Atelier in Hamburg-Ottensen künstlerisch umzusetzen.

Beim Betrachten der Bilder, zu denen sich Wind die Inspirationen unter anderem auf Sylt, Föhr, Amrum und Eiderstedt geholt hat, glaubt man fast, die salzige Nordseeluft einzuatmen. Rellingens Kulturausschussvorsitzende Marianne Stock (CDU), die die Gäste der Vernissage begrüßte, sagte: „Bei den Bildern von Susanne Wind kann man die Gedanken fließen lassen.“

Die ausgestellten Bilder zeigen vor allem den Sommer an der Nordsee. Es dominieren die hellen, freundlichen Farben. Blautöne überwiegen. Und stehen Personen vor den Bildern, stören sie kaum. Vielmehr scheinen sie mit den Wind-Werken zu verschmelzen. „Als Malerin ist die Nordseeküste für mich eine unendliche Quelle von Stimmungen, die ich einfange“, sagt die Künstlerin in einem begleitenden Text zur Ausstellung: „Wasser, Himmel und Strand gehören dazu, wie auch alltägliche Szenen der Küstenbewohner, der Straßen und Dörfer.“

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»Hotel Miramar« heißt dieses Bild von Susanne Wind. Das Hotel steht auf der Insel Sylt. ©Flomm/kommunikateam

Eine Besonderheit ist die Technik, in der Susanne Wind ihre Bilder erstellt: Eitempera auf Leinwand. In ihrem Atelier mischt die Künstlerin mit Leinöl, Terpentin, Harz, Ei und Pigmenten die strahlend-kräftigen Farben an, die die Besucher in ihren Bann ziehen.

Die Kunsthistorikerin Stephanie Gans, die die einführenden Worte zur Ausstellung sprach, hob hervor, dass die Bilder weitaus mehr zeigen als nur den Augenblick, den Susanne Wind mit ihrer Kamera festgehalten hat, bevor sie sich mit dem Foto als Vorbild an die Leinwand stellt: „Gönnen Sie sich den Moment des Eintauchens in die Bilder“, forderte Gans die Gäste der Vernissage auf.

Von den Stimmungen des Meeres ließ sich auch Furkan Yavuz mitreißen, der die Ausstellungseröffnung musikalisch umrahmte. Nach Werken von Haydn und Chopin riss der junge Pianist das Publikum mit einer Variation über die Filmmusik zu „Piraten der Karibik“ mit.

Die Ausstellung im Rellinger Rathaus kann bis zum 6. Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr, dienstags auch von 14 bis 18 Uhr) besucht werden. ©Flomm/kommunikateam