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09.09.2016

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Die Kirche bleibt im Dorf
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Die Kulturausschussvorsitzende Marianne Stock (von links) freute sich über das Bild der Rellinger Kirche, das Künstlerin Jasmin Tetzlaf und Raboisen-Schulleiterin Dörthe Wiedner der Gemeinde schenkten. ©Flomm/kommunikateam

Tolles Geschenk bei der Vernissage der Bezalel-Kunstwerkstatt

Es ist der Blickfang auf dem Weg in die neue Ausstellung auf der Rellinger Rathausgalerie. Das Bild der Rellinger Kirche zieht die Besucher gleich in seinen Bann. Das Gemälde von Jasmin Tetzlaf gehört zu den Werkstücken, die die Bezalel-Kunstwerkstatt in der Raboisenschule Elmshorn in der Baumschulgemeinde ausstellt.

Und Dörthe Wiedner, Schulleiterin des Förderzentrums für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, hatte eine frohe Botschaft parat: „Die Kirche soll im Dorf bleiben. Deshalb wollen wir das Bild der Gemeinde schenken.“ Es war ein Geschenk, über das sich Marianne Stock (CDU) sehr freute. Die Vorsitzende des Kulturausschusses hatte schon bei der Begrüßung gesagt: „Wir freuen uns sehr, diese Bilder hier zeigen zu können.“

 

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Das Buch »Herr der Diebe« von Cornelia Funke war Inspiration für das Bild »Das Karussell« von Britta Eggers. ©Flomm/kommunikateam
Die Bezalel-Kunstwerkstatt in der Raboisenschule ist im Jahr 1996 vom Uetersener Künstlerehepaar Rosa und Wolfgang Hipp ins Leben gerufen worden. In dem integrativen Kunstprojekt arbeiten aktuelle und ehemalige Raboisenschülerinnen und -schüler gemeinsam mit nichtbehinderten Mitstreitern. Nicht künstliche, sondern künstlerische Integration ist das Ziel. Oder wie es Schulleiterin Wiedner in ihrer Ansprache ausdrückte: „Wenn sich die Künstler einmal in der Woche treffen, findet mehr als Kunst statt. Es geht auch um gegenseitige Wertschätzung und einen respektvollen Umgang. Normal ist nur die Tatsache, dass es Unterschiede gibt.“

Die ausdrucksstarken und farbenfrohen Bilder zaubern dem Betrachter schnell ein Lächeln ins Gesicht. Die Künstlerinnen und Künstler orientieren sich an großen Vorbildern wie Marc Chagall und James Rizzi. Oder sie setzen ihre Vorstellungen zu Büchern wie beispielsweise Cornelia Funkes „Herr der Diebe“ um.

Bemerkenswert ist dabei die Entstehung der Kunstwerke. Nachdem ein Motiv ausgesucht ist, wird eine Zeichnung erstellt, die auf eine Sperrholzplatte übertragen wird. Dann werden die einzelnen Bildteile ausgesägt, mit Acrylfarbe bemalt und wieder zusammen gepuzzelt. Die Resultate sind wahrlich beeindruckend.

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Die »Little Opera«-Konzertklasse der Musikschule Pinneberg sorgte für die musikalische Umrahmung der Vernissage. ©Flomm/kommunikateam

Bezalel – der Namensgeber des Projekts – ist eine Figur aus dem alten Testament, die Gott mit einer besonderen künstlerischen Gabe gesegnet hat. Ein treffender Vergleich.

Ähnlich beindruckend wie die künstlerische Kraft der Raboisenschülerinnen und -schüler war der musikalische Glanz, der die Vernissage begleitete. Die neun Jahre alte Maja Nussek, Benedikt Zimmer (11) und David Grelck (10/alle Klavier) sowie Akkordeonspieler André Pidun (11) aus der „Little Opera“-Konzertklasse der Musikschule Pinneberg begeisterten das Publikum.

Die Werkschau der Bezalel-Kunstwerkstatt ist bis Freitag, 28. Oktober, zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis freitags 8.30 bis 13 Uhr, dienstags auch 14 bis 18 Uhr) besuchbar. ©Flomm/kommunikateam