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07.11.2016

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Kulturförderpreis für Marion Inge Otto-Quoos
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Zu den ersten Gratulanten von Marion Inge Otto-Quoos gehörten Landrat Oliver Stolz (links) und Rellingens Bürgermeister Marc Trampe. ©Ellersiek/kommunikateam

Rellinger Konzeptkünstlerin mit 2.500 Euro ausgezeichnet

Die Rellinger Konzeptkünstlerin Marion Inge Otto-Quoos hat den mit 2.500 Euro dotierten Förderpreis für Kultur des Kreises Pinneberg verliehen bekommen. Otto-Quoos nahm die Auszeichnung im Rahmen der Drosteipreisverleihung in Pinneberg entgegen. Es war das erste Mal, dass der einstige Kreiskulturpreis unter dem neuen Namen verliehen wurde. Der mit 5.000 Euro dotierte Anerkennungspreis ging an den bildenden Künstler Anders Petersen aus Elmshorn.

In einer komplexen und hoch komplizierten Laudatio würdigte Gunnar Gerlach die Preisträgerin Otto-Quoos als eine Geschichtenerzählerin und Ideensammlerin, die in den Zwischenräumen von Leben und Tod, Verfall und Entstehen oder Natur und Kultur agiere. Der Professor für Kunstwissenschaft und philosophischer Ästhetik bezeichnete das Werk als „operative, eingreifende Kunst“ und lobte ihren Mut zur ständigen künstlerischen Veränderung und Entwicklung.

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Professor Gunnar Gerlach hielt die Laudatio auf Marion Inge Otto-Quoos. ©Ellersiek/kommunikateam

Zum umfangreichen Werk der aus Hamburg stammenden Künstlerin, die unter dem Kürzel Mioq bekannt geworden ist, gehören neben Fotografien auch Videos, Projektionen, Installationen und Objekte aus verschiedenen Materialien. Dazu organisiert sie zusammen mit Kollegen und anderen Kooperationspartnern Kunstprojekte, gibt Seminare, arbeitet als Coach und macht nicht zuletzt ihr Atelier im Fahltskamp immer wieder zum Mittelpunkt der Kunstszene. Das hat die gelernte Medizintechnikerin erst 2012 eröffnet.

Kreispräsident Burkhard E. Tiemann forderte in seiner Begrüßungsrede, die Anstrengungen für Kunst und Kultur zu verstärken. „Die Gesellschaft muss sich Kultur etwas kosten lassen. Sie sollte zur Pflichtaufgabe von Kreisen und Gemeinden gehören“, sagte er. Gleichzeitig würdigte er den Stellenwert künstlerischen Schaffens. Kunst und Kultur regten dazu an, Gewohntes kritisch zu hinterfragen, sagte er.

Die Laudatio für den aus Elmshorn stammenden Künstler Anders Petersen hielt der Kunsthistoriker Jens Martin Neumann. Petersen wurde bekannt durch seine hochformatigen Objekte aus Holz mit Zinkapplikationen. Er gestaltet die Bildtafeln wie Farbfenster oder Bildkacheln. ©Ellersiek/kommunikateam