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19.01.2017

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Ein Engel für das Rellinger Rathaus
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Rathaus-Mitarbeiterin Beate Kunze (links) und die Kulturausschussvorsitzende Marianne Stock nahmen das Bildgeschenk des Malers Nikolai Estis entgegen. ©Flomm/kommunikateam

Künstler Nikolai Estis überreicht der Gemeinde ein Bild als Geschenk

Es braucht eine gewisse Zeit, bis man sich in dem Bild zurecht gefunden hat. Aber das ist bei den Werken des Malers Nikolai Estis immer so. Nach und nach offenbaren sich dem Betrachter aber Struktur und Inhalt des Gemäldes. Das ist auch bei dem Bild aus dem Engel-Zyklus so, das der 79-Jährige, der im August seinen 80. Geburtstag feiern wird, jetzt der Gemeinde als Geschenk überreichte.

Rathaus-Mitarbeiterin Beate Kunze und Marianne Stock, die Vorsitzende des Kulturausschusses, hatten sogar die Qual der Wahl. Estis, der seit 1996 in Pinneberg lebt und aktuell sein Atelier auf der Veddel hat, hatte zwei Bilder zur Auswahl mitgebracht. Die Wahl fiel schnell auf das Kunstwerk aus dem Jahr 2013.

Den Künstler und die Baumschulgemeinde verbindet ein inniges Verhältnis. Von 1997 bis 2005 hatte er am Ellerbeker Weg sein kreatives Zentrum, in dem auch seine im Jahr 2000 verstorbene Frau Lydia Schulgina ihre Werke schuf. Der gemeinsame Sohn Alexander, der mittlerweile an der Universität in Zürich arbeitet, wuchs ebenfalls dort auf. „In Rellingen hatten wir eine sehr produktive Zeit“, sagte Estis bei der Übergabe des Bildes. Der Maler erinnerte sich an Malklassen, die seine Frau mit Rellinger Kindern durchführte: „Einige dieser Bilder sind sogar in Moskau ausgestellt worden.“

Das jetzt überreichte Bild entstand als Tempera auf Leinwand. „Für mich ist schon das Herstellen der Farbe der erste künstlerische Schritt“, erläuterte Estis: „Ich stelle sie selbst nach alten Rezepten her.“ Kunst ist für den in Moskau geborenen Maler immer mit eine Prise Geheimnis und einem Quantum Wunder verbunden.

Im November vergangenen Jahres hatte Nikolai Estis zuletzt eine Ausstellung auf der Rellinger Rathausgalerie gestaltet. Es wird nicht die letzte gewesen sein. Jedenfalls nicht, wenn es nach Marianne Stock geht. „Wir werden immer in Verbindung bleiben“, sagte die Kommunalpolitikerin. Fürs erste gilt es jetzt, einen Platz für den künstlerischen Neuzugang im Rellinger Rathaus zu finden. Mit dem Flur im Fachbereich Bürgerservice gibt es jedenfalls schon einen Favoriten. ©Flomm/kommunikateam