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26.01.2018

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Ehrenamtliche Helfer in der digitalen Welt
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Bürgermeister Marc Trampe (rechts) und Nicole Giese, Leiterin der Rellinger DRK-Begegnungsstätte, bedankten sich beim Team des Internetcafés und Computertreffs. ©Flomm/kommunikateam

Das Team des Internetcafés und Computertreffs des Rellinger DRK unterstützt ältere Mitbürger

Die digitale Welt bestimmt das tägliche Leben. Ob es der neue PC ist, der neue Laptop, ein Tabletcomputer oder ein Smartphone. Ohne Computer ist das Leben im 21. Jahrhundert kaum noch möglich. Doch gerade viele ältere Mitbürger, die den Umgang mit PC und Co. eben nicht von Kindesbeinen an erlernt haben, stehen zuweilen vor einem großen Berg von Problemen – die aber gelöst werden können. Beim Rellinger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) steht das Team des Internetcafés und Computertreffs bereit.

Seit 2001 gibt es schon dieses Angebot, das derzeit von Horst Gehrke, Uwe Gerick, Adolf Wilhelm, Joachim Dubke, Horst Bookhold und Jürgen Ramm betreut wird. Das Sechser-Team in einem Alter von 67 Jahren an aufwärts hatte im Berufsleben mit der Materie zu tun. „Und dann kommen auch die persönlichen Hobbys hinzu“, sagt Horst Gehrke, der sich beispielsweise der Fotografie verschrieben hat.

Ursprünglich hatte man sich in den ehemaligen Räumen des ambulanten Pflegedienstes getroffen, um Gästen das Surfen im Internet zu ermöglichen. Doch im Laufe der Zeit kamen neue Betätigungsfelder hinzu. So geht es heute um die Einrichtung von Software, die Einbindung von Grafiken und Tabellen in Texte, den Umgang mit den immer kompakter werdenden Geräten oder auch um die digitale Bildbearbeitung. Ein weiteres Feld ist die Beratung beim Kauf technischer Geräte und Mithilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

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Auch Marita Schlichting lässt sich von Horst Gehrke computertechnisch unter die Arme greifen. ©Flomm/kommunikateam

Das ehrenamtlich wirkenden DRK-Team kann sich dabei auf seine „Schwarm-Intelligenz“ verlassen. „Was der eine nicht weiß, weiß vielleicht der andere“, sagt Gehrke. Und im Zweifelsfall wird im Internet nach einer Lösung geforscht. Zur Verfügung stehen je drei PC- und Laptop-Arbeitsplätze, bei denen auch mit dem eher selteneren Betriebsystem Linus gearbeitet werden kann. Die Arbeit für andere hilft aber auch den Helfern. Joachim Dubke: „Man lernt selbst immer noch hinzu.“ Und Lösungen gibt es eigentlich immer. Horst Gehrke: „Wir haben so ziemlich alles hinbekommen.“ Nur wenn es um Hardware-Komponenten geht, werden die „Kunden“ weitervermittelt.

Nicole Giese, die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, ist vom Engagement aller ehrenamtlicher Helfer in ihrem Haus begeistert: „Insgesamt sind es 48 Männer und Frauen, die die verschiedenen Angebote unterstützen.“ Auch Bürgermeister Marc Trampe, der dem Internetcafé und Computertreff einen Besuch abstattete, war beeindruckt von den Leistungen des Sextetts: „Durch die fortschreitende Digitalisierung werden die Menschen schon gezwungen, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Sie sorgen mit ihrem Angebot für eine digitale Teilhabe. Vielen Dank für ihr Engagement.“

Für die Zukunft wünschen sich die Ehrenamtler etwas frisches Blut: „Nachwuchs ist willkommen“, sagt Gehrke. Und Uwe Gerick fügt hinzu: „Auch die Frauenquote sollte erhöht werden.“ Bei einem eventuellen Umzug der Begegnungsstätte in das B-Plangebiet „Seniorenwohnen am Ellerbeker Weg“ könnte auch über eine Erhöhung der Öffnungsfrequenz nachgedacht werden.

Das Internetcafé und der Computertreff in der DRK-Begebungsstätte im Appelkamp 8 sind montags von 14 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer im Internet surfen möchte, muss für die erste Stunde nichts zahlen. Danach kostet jede weitere Stunde 1,50 Euro. Beratungen sind kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten. ©Flomm/kommunikateam