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12.02.2018

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135 Einsätze und 2.527 Stunden für die Jugend
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Bürgermeister Marc Trampe (links) und Wehrführer Kai-Uwe Otto (rechts) ehrten Bernd Wolff (Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold, Zweiter von links) und Andreas Witt (Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber). ©Flomm/kommunikateam

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rellingen

135 Einsätze, 2.672 Stunden im Einsatz, 4.454 Stunden in der Ausbildung und 7.091 Stunden in der eigenen Wehr, davon 2.527 Stunden Jugendarbeit: Die Zahlen, die Wehrführer Kai-Uwe Otto bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rellingen präsentierte, waren in der Tat beeindruckend. Sie zeigen deutlich, dass das ehrenamtliche Engagement der Männer und Frauen, die sich dem Dienst in der Feuerwehr und für die Gemeinschaft verschrieen haben, nicht hoch genug einzuschätzen ist. Das wurde nicht zuletzt auch in den Grußworten von Bürgermeister Marc Trampe, des stellvertretenden Bürgervorstehers Peter Geercken, des Kreisbrandmeisters Frank Homrich und des Polizeihauptkommissars Matthias Lüdke deutlich.

Zu den brisantesten Aufgaben der abgelaufenen zwölf Monate gehörten der Einsatz bei einer brennenden Industriehalle in der Industriestraße sowie das Feuer in einer Tennishalle in Schenefeld und ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 23. „Ansonsten lag der Einsatzschwerpunkt auch in diesem Jahr im Bereich der technischen Hilfeleistung“, berichtete Kai-Uwe Otto.

Zum Jahreswechsel 2017/18 verzeichneten die Rellinger Retter 79 Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung (darunter vier Frauen), elf Kameraden in der Ehrenabteilung und 32 Mitglieder, darunter vier Mädchen, in der Jugendfeuerwehr. Wehrführer Otto verhehlte trotz der eigentlich guten Personallage aber ein großes Problem nicht: „Auch wenn wir auf eine starke Jugendfeuerwehr zurückgreifen können, wird die langfristige Bindung junger Kameraden in der Wehr für uns ein Problem werden. Denn es wird immer schwieriger, für die jungen Kameraden wie auch für Familien, überhaupt Wohnraum, der dann auch noch bezahlbar ist, zu finden. Hier sehe ich die Gefahr, dass uns über kurz oder lang der eine oder andere Kamerad verloren geht.“

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Wehrführer Kai-Uwe Otto (rechts) verabschiedete Johannes Oesting (von links), Jürgen Tabel und Rainer Müller in die Ehrenabteilung. ©Flomm/kommunikateam

Bei der Frage des Wohnraums gab Bürgermeister Trampe dem Wehrführer Recht: „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum.“ Ansonsten lobte der Verwaltungschef die Retter für ihren Einsatz und ihr Engagement: „Wer investiert, erwartet normalerweise eine Rendite. Das ist bei Ihnen anders.“ Trampe hob auch die Arbeit der Kommunalpolitik für die gute Ausrüstung sowie die Ausbildungsmöglichkeiten der Wehr hervor: „In Rellingen findet keine Ausstattung nach Kassenlage statt. Das ist ein Verdienst der Kommunalpolitik.“ Einen nicht ganz ernst gemeinten Abwerbeversuch der Nachwuchskräfte startete Polizist Lüdke, nachdem Till Berg den aufwendig und humorvoll gestalteten Bericht der Jugendwehr mit dem Schwerpunkt auf die „wandervolle“ Harztour gehalten hatte.

Sehr schnell ging der Tagesordnungspunkt Wahlen über die Bühne. Bei nur einer Enthaltung wurde Stefan Knoefel zum neuen Stellvertretenden Jugendwart gewählt. Die Wahl eines Gruppenführers der sechsten Gruppe wurde verschoben. Der bisherige Stellvertreter Ralf Baumann übernimmt das Amt kommissarisch. In die Ehrenabteilung verabschiedet wurden Johannes Oesting, Jürgen Tabel und Rainer Müller. Das Trio gehörte 1965 zu den Gründungsmitgliedern der Rellinger Jugendfeuerwehr. ©Flomm/kommunikateam

Weitere Ehrungen und Beförderungen:
30 Jahre Mitgliedschaft:

Andreas Riedel und Andreas Witt

40 Jahre Mitgliedschaft:
Jens Timm

50 Jahre Mitgliedschaft:
Karl-Heinz Botner

70 Jahre Mitgliedschaft:
Günther Schaller

Brandschutz-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige aktive Mitgliedschaft:
Andreas Witt und Marcus Hinz

Brandschutz-Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige aktive Mitgliedschaft:
Bernd Wolff

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann:
Björn Herkt und Marcel Lichtenfeld

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann (drei Sterne):
Mark Schneekloth

Beförderung zum Löschmeister:
Malte Plum

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel gab es folgende Ehrungen und Beförderungen:
Dienstabzeichen 10 Jahre:

Jens Stürze

Dienstabzeichen 20 Jahre:
Hauke Behrmann, Oliver Reumann, Thorsten Voß

Dienstabzeichen 30 Jahre:
Jochen Haker, Hans Ulrich Soquat

Dienstabzeichen 40 Jahre:
Wolfgang Krohn

Dienstabzeichen 50 Jahre:
Klaus Vogt

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann
Sascha Kusserow