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16.03.2018

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Rellingen von seiner buntesten Seite
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Diese bunte Herbstlandschaft in einer Baumschule hat Nasrin Jahromi gemalt, die aus dem Iran nach Rellingen geflüchtet ist und sich den Hass+Hatje-Malerinnen angeschlossen hat. ©Flomm/kommunikateam

Ausstellung der Hass+Hatje-Malerinnen auf der Rathausgalerie

Denkt man an Rellingen und Hass+Hatje, kommen einem wohl als erstes Baustoffe und der große Baumarkt an der Eichenstraße in den Sinn. Doch aus der Symbiose zwischen der Baumschulgemeinde und dem Traditionsunternehmen entsteht noch viel mehr: Kunst zum Beispiel. „Buntes Rellingen“ heißt die Ausstellung der Hass+Hatje-Malerinnen, die jetzt auf der Rathausgalerie eröffnet wurde.

Die Ursprünge dieser besonderen Malgruppe, die zum zweiten Mal im Rathaus ihre Werke präsentiert, verriet Marianne Stock, die Vorsitzende des Ausschusses für Senioren, Soziales und Kultur, in ihrer Begrüßung: „1991 bat Agnes Hatje, die Mitbegründerin der Firma, eine Sekretärin eine Einladungskarte mit dem Motiv Stiefmütterchen zu besorgen“, sagte die CDU-Politikerin. Die Sekretärin war Margot Eichholz. Und sie wandte sich an Helga Tukay, eine Schülerin des bekannten Pinneberger Künstlers Detlef Allenberg, die zu dieser Zeit eine Galerie an der Hauptstraße betrieb.

Das erste Gespräch sollte die Geburtsstunde einer Malgruppe werden, die seit jeher ihre Heimat in den Konferenzräumen von Hass+Hatje hat. „Wir treffen uns alle 14 Tage“, erzählten Tukay und Eichholz bei der Vernissage im Rathaus, in der alle neun Malerinnen der Gruppe Werke zeigten. Zu ihnen gehören mit Nasrin Jahromi (Iran) und Nada Alomar (Syrien) zwei Frauen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten und in Rellingen eine neue Heimat gefunden haben. Als drittes Gründungsmitglied ist immer noch Elke Nierobisch an der Staffelei aktiv. Dazu gehören Sabine Bartram, Karin Biesterfeldt, Elke Kirigenda und Freya Stank zum Kreis der Hass+Hatje-Malerinnen, die bereits auf insgesamt 16 öffentliche Ausstellungen kommen und mit ihrem Namen ihre Verbundenheit zum Unternehmen bekunden wollen.

Die Sujets der gezeigten Bilder sind ebenso unterschiedlich wie die Techniken, in denen sie ausgeführt worden sind. Stillleben wechseln sich mit Abstraktem ab, Florales mit Landschaften. Immer wieder aber stehen Rellinger Motive im Vordergrund: die Kirche, die Rellau, Baumschulen, aber auch das Betriebsgebäude des Musikinstrumente-Herstellers Yamaha.

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David Grelck (links) und Kiyan Postler spielten vierhändig auf dem Flügel. Im Hintergrund sind einige der Rellinger Motive zu erkennen. ©Flomm/kommunikateam

„Malen bedeutet in erster Linie Entspannung“, sagte Marianne Stock bei der Eröffnung: „Malen bringt aber auch gerade in der Gemeinschaft viel Freude. Besonders dann, wenn die Bilder bei Außenstehenden gut ankommen. Und das ist ja heute Abend der Fall.“

Sehr gut kam auch die musikalische Umrahmung des Abends an, für die drei junge Künstler aus der Konzertklasse „Little Opera“ der Musikschule Pinneberg sorgten. Kiyan Postler und David Grelck spielten vierhändig auf dem Flügel, André Luis Jaschinski de Souza begeisterte mit seinem Gesang.

Die Ausstellung „Buntes Rellingen – Malerische Momente der Hass+Hatje-Malerinnen“ kann noch bis zum 4. Mai zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.30 bis 13 Uhr, dienstags auch von 14 bis 18 Uhr) besucht werden. ©Flomm/kommunikateam